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CFC-Kunz lässt Osnabrück verzweifeln

Von Olaf Morgenstern

CFC-Kunz lässt Osnabrück verzweifeln

Während sich die Gäste über zwei verlorene Zähler ärgerten, feierten die Himmelblauen vom #CFC das Remis wie einen Sieg.
Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - In der Nachspielzeit entschärfte CFC-Torhüter Kevin Kunz noch einen 16-Meter-Schuss von Osnabrücks Konstantin Engel. Der Keeper lenkte den Ball mit seinen Fingerspitzen über das Tor. Das 0:0 und der Punkt waren gerettet.

Während sich die Gäste über zwei verlorene Zähler ärgerten, feierten die Himmelblauen das Remis wie einen Sieg. Osnabrück war eine Stunde lang das klar bessere und spielbestimmende Team.

Der als Tabellenvorletzter angereiste VfL verzeichnete ein dickes Chancenplus, doch immer wieder war bei Kunz Endstation.

„Er hat einen Sahnetag erwischt. Wir können uns über das Unentschieden nicht freuen“, meinte Tim Danneberg, der im Sommer von Chemnitz zum VfL gewechselt war.

Kunz selbst blieb bescheiden: „Die gesamte Mannschaft hat sich diesen Punkt erkämpft. Ich freue mich, dass ich mit der einen oder anderen Parade helfen konnte. Das ist schön für mich. Aber die anderen zehn Spieler haben gut gegen den Ball gearbeitet, ordentlich verteidigt. Das war das primäre Ziel.“

Mit etwas mehr Coolness und Glück hätte Daniel Frahn den Spielverlauf auf den Kopf stellen können. Vor der Pause strich sein Kopfball denkbar knapp am langen Pfosten vorbei. VfL-Torhüter Marius Gersbeck zeigte keinerlei Reaktion. Nach dem Seitenwechsel stand Frahn frei vor dem Gästetor, brachte den Ball aber nicht an Gersbeck vorbei.

Spielerisch lief bei den Chemnitzern am Sonnabend wenig zusammen, Trainer Horst Steffen sprach gar vom schwächsten Auftritt in den bisherigen fünf Partien. „Vor allem mit der ersten Halbzeit bin ich sehr unzufrieden. Das erwarte ich einfach anders von den Jungs.

Da muss ich mich mehr zeigen, mehr anbieten. Und wenn das nicht gelingt, muss ich eine andere Idee verfolgen. Wir haben genug erfahrene Spieler in unseren Reihen, die das regeln können“, kritisierte der Chefcoach und schickte einen Dank an seinen Torhüter hinterher: „Kevin ist gut drauf. Das hat er auch schon in den vergangenen Spielen gezeigt.“

 

TAG24

Kein himmelblaues Wunder! Bayern zu stark für CFC

Von Olaf Morgenstern

Bis zur 20. Minute stemmten sich die Himmelblauen noch gegen die übermächtigen Bayern - dann war es aus.

0:5 unterlag der CFC den schier übermächtigen Bayern.
Chemnitz - Der FC Bayern hat sich in Chemnitz keine Blöße gegeben. Beim CFC setzte sich der Rekordmeister und Rekordpokalsieger ungefährdet durch, gewann vor 15.015 Zuschauern mit 5:0 (1:0).

Zum 23. Mal in Folge übersprangen die Münchner die erste Pokalhürde. Seit ihrem historischen Aus 1994 gegen Vestenbergsgreuth (0:1) erreichten sie stets die zweite Runde im DFB-Pokal.

Bis zur 20. Minute stemmten sich die Himmelblauen erfolgreich dem schier übermächtigen FC Bayern. Dann trat Robert Lewandowski zum Freistoß an, jagte den Ball aus 20 Metern direkt ins Netz.

Die Chemnitzer kamen in der ersten Halbzeit kaum aus der eigenen Hälfte heraus. In der 4. Minute war Okan Aydin Joshua Kimmich enteilt, sein Pass zurück an den Elfmeterpunkt fand keinen Abnehmer.

Bayern besaß nicht nur 75 Prozent Ballbesitz, sondern auch weitere Tormöglichkeiten. CFC-Schlussmann Kevin Kunz konnte sich einige Male auszeichnen.
Beim Flachschuss von Thomas Müller (7.) war er ebenso auf dem Posten wie beim Direktschuss von Franck Ribery Sekunden vor dem Pausenpfiff. Kimmich jagte nach schönem Ribery-Pass den Ball aus 14 Metern über das Tor (42.).

Nach dem Seitenwechsel wagten sich die Gastgeber in die gegnerische Hälfte. Die Münchner fingen Aydins Freistoß ab und konterten die Chemnitzer umgehend aus. Ribery legte für seinen französischen Landsmann Kingsley Conan auf, der ließ Kunz keine Chance, erhöhte auf 2:0 (51.).

Florian Trinks, der bereits in der 27. Minute für den verletzten Dennis Grote gekommen war, hatte kurz darauf den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Seinen Flachschuss klärte Mats Hummels im Fallen.

Fünf Minuten später stellte Lewandowski die Weichen endgültig auf Sieg. Corentin Tolisso legte von der Grundlinie zurück, der Pole musste nur den Fuß hinhalten (60.).

Der Bayern-Torjäger hatte mit dem zweiten Treffer sein Tagwerk vollbracht. Die Gäste brachten Arjen Robben. Für den Niederländer war es der erste Einsatz nach wochenlanger Verletzungspause.

Ribery (direkter Freistoß, 79.) und Hummels (Kopfball, 89.) sorgten für den Endstand.

 

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